10. Koblenzer HörDialog

10. Koblenzer HörDialog

Hören trifft Kunst

 

Der 10. Koblenzer HörDialog fand unter ganz besonderen Vorzeichen statt: Erstmals wurde diese Informationsveranstaltung in einem Museum durchgeführt.

Wir danken dem Mittelrhein Museum, insbesondere Herrn Dr. Marcos, für die spontane Bereitschaft, uns drei Museumsräume zur Verfügung zustellen. Unter der engagierten Mitarbeit von Frau Nora Löhr vom Mittelrhein Museum konnte ein Event der ganz besonderen Art über 3 Tage gestartet werden.

 

Eröffnungsempfang

Mit einem Sektempfang wurde der 10. Koblenzer HörDialog eröffnet. Anschließend fand im großen Ausstellungssaal der Vortrag Physik & Musik statt. Die beiden hochkarätigen Referenten Prof. Dr. Wolfgang Enge und Prof. Dr. Volkmar Helbig unterstützt von deren Ehefrauen begeisterten die rund 150 geladenen Gäste.

Sie erklärten mit vielen und umfangreichen Experimenten unter Verwendung einer Vielzahl unterschiedlicher Instrumente, was unter einem Ton und einem Klang zu verstehen ist. Praktische Vorführungen zeigten, warum z. B. eine Trompete anders klingt als eine Posaune oder eine Klarinette.

Zum Ende des lebhaften Vortrags spielten die beiden Physiker mit Frau Enge´s Unterstützung am Klavier ein kleines Konzert, indem die verschiedenen Instrumente zum Einsatz kamen. Wohlklang und Harmonie waren die Voraussetzungen für die Kombinationen.


Die Ausstellung „ Kunst des Hörens“

Diese Ausstellung, die in rund 30 deutschen Städten gezeigt wird, fand erstmals in der Region Koblenz statt. Das Konzept wurde vom deutschen Hörgerätehersteller Audio Service aus Herford gemeinsam mit der bekannten Frankfurter Kunstgalerie Voges & Partner entwickelt. Schön, dass auch Koblenz in den Genuss der Ausstellung gekommen ist.

Alle vier verschiedenen Bereiche der Ausstellung, die in einem eigenen Raum des Museums stattfand, beschäftigten sich mit unterschiedlichen Aspekten des Zusammenspiels von Kunst & Hören. Ein Bereich der Ausstellung beschäftigte sich mit der technischen Entwicklung der Hörgeräte in den letzten 100 Jahren. Ein anderer Bereich bot einen Blick hinter die Kulissen der heutigen Produktion.
 

 

Kernstück aber war die Ausstellung verschiedenster Arbeiten zeitgenössischer, internationaler Künstler, die alle auf die eine oder andere Weise den Hörsinn voraussetzen. Jeder der weit über 200 Besucher der Ausstellung konnte seine eigene Interpretation zu den gezeigten Werken finden. Oftmals führten auch die Geschichten, die hinter den Werken stehen, zu diesen persönlichen Empfindungen. So war der Katalog zur Ausstellung den Besuchern eine wertvolle Begleitung durch die Ausstellung.


Die Multimedia Lounge

In einem weiteren Museumsraum wurde speziell für diese Veranstaltung eine Multimedia Longe geschaffen. Diese Einrichtung kann man als ein weiteres Highlight des 10. Koblenzer HörDialog bezeichnen. Die vielen Besucher konnten hier selbst und live erleben, wie mondernste HörSysteme drahtlos mit dem Fernseher, der Stereoanlage oder dem Telefon vernetzt werden können.

MITTENIMLEBEN

Das Team von Hörstudio S konnte sich sowohl am Abendempfang als auch an den beiden folgenden Tagen über viele interessante Gespräche mit Kunden, HNO-Ärzten und Vertreter der Presse freuen.

Die nachfolgenden Bilder vermitteln Ihnen einen kleinen Eindruck von dem überaus
lebendigen 10. Koblenzer HörDialog.
 

 

  Blick in den Eingang zur Ausstellung Kunst des Hörens    Manfred Schmitz im Gespräch anlässlich des Sektempfangs   Gespräche beim Sektempfang

  Prof. Dr. Enge beim Vortrag Physik & Musik mit einem Teil der vielen Instrumenten im Hintergrund    So hat man Physik noch nicht erlebt   Ein Musikstück auf Flaschen gespielt (links Prof. Dr. Helbig)

Begeisterung   Eine riesige Säge ersetzt nicht den Geigenbogen (Prof. Dr. Enge)   Über 150 Gäste verfolgten gespannt den Vortrag der beiden Professoren.

Wozu Trompeten, wenn Gartenschläuche sie perfekt ersetzen   Der Vortrag Physik & Musik wird interessiert verfolgt   Ein Konzert zum Abschluss, Kontrabass, Klarinette (Prof. Dr. Helbig, Prof. Dr. Enge, Frau Enge)

Auch Geige und Kontrabass klingen in Verbindung mit dem Klavier gut   Die Gäste sind vom Konzert mit vielen Instrumenten begeistert.   Auch Querflöte, Klarinette und Klavier hören sich harmonisch an.

Zum Ende des Konzertes begeisterten Kontrabass, Posaune und Klavier das Publikum    Abschlusskonzert Kontrabass, Strathmann-Flöte und Klavier    Vitrinen zum Thema 100 Jahre Hörtechnik

Gespräche und neugierige Blicke    Robert Schmitz informiert über die Miniaturisierung des HörSysteme    Spiegelungen

Der Hörtester wurde viel genutzt    Die Gehörlose Frau, ein Skulptur aus der Hörwerksatt    Ein Blick in die Hörwerkstatt, Teil der Ausstellung

Beratung in der Multimedia Lounge über drahtlose Anbindung moderner HörSysteme an Fernseher und Tele    Angeregte Unterhaltungen beim Empfang   Diskussionen im Kreis von HNO-Ärzten