14. Koblenzer HörDialog

 

Die nicht mehr aus dem Programm zu denkende Informationsveranstlatung für alle am besseren Hören interessierte Bürgerinnen und Bürger, fand diesem Jahr in der Aula der Universität Koblenz-Landau statt unter dem Motto „Hörverbesserung im Wandel der Zeit“

So war der Schwerpunkt der Vorträge in der Entwicklung sowohl der Tinnitus Therapien, der Hörgerätetechnik und Anpassung angesiedelt.

Nach einem Grußwort des Geschäftsführers der Pro Akustik und Präsident der Europäischen Union der Hörgeräteakustiker, Martin Blecker, Hannover, wurden die fachbezogenen Vorträge durch Prof. Dr. med. Gerhard Hesse, Bad Arolsen, eröffnet. Hesse stellte beeindruckend neue Erkenntnisse um die Zusammenhänge von Hörminderungen und Tinnitus dar. Natürlich gab er einen Überblick über sinnvolle und weniger sinnvolle Therapien, die in Deutschland angewendet werden.

Im Anschluss stellten Dip. Ing. Gerd Bannert, Hamburg, für den Hersteller Starkey, der die individuellen HörSysteme der Pro Akustik fertigt, die Besonderheiten der Geräte vor. Für die Firma Widex, Stuttgart, erläuterte Steffen Bauer deren neueste Technik. Beide Referenten legten in Ihren Referaten großen Wert auf das zur Verfügung stehende Zubehör, welches die HörSysteme zu wahren Kommunikationszentren im Zusammenhang mit Fernsehen und Handy werden lassen. Der Ausblick in Möglichkeiten der Zukunft stellte die stärkere Einbindung der kommenden Gerätegenerationen vor.

So war es logisch, dass Prof. Dr. med. Jan Maurer, Chefarzt der HNO-Klinik des kath. Klinikums Marienhof, Koblenz, einen Überblick und Ausblick auf die heute möglichen und wahrscheinlich in der Zukunft kommenden inplantierbaren HörSysteme einschl. der Cochlear Implant darstellte. So wurde sehr deutlich, dass eines sehr genaue Diagnostik absolut notwendig ist. Dies vor allem vor dem Hintergrund der persönliche Lebenssituation und Höranforderungen des Patienten. Nur dann kann eine optimale Lösung ob Hörimplantat, Cochlea Implant oder eine Kombination aus Cochlea Implant und Hörgerät die optimale Versorgung erreicht werden.

Der Juniorchef von Hörstudio S in Koblenz und Neuwied, Robert Schmitz, HörAkustikerMeister und PädAkustiker, stellte im Anschluss kurz die technische Entwicklung von Hörstudio S von 1979 bis heute dar. Immer war das Unternehmen Schrittmacher in der Region, was den Einsatz optimaler Technik und akustische Raumgestaltung betrifft. Näher ging er auf das seit einigen Monaten eingeführte Pro Akustik Hörtraining ein. Dieses Hörtraining ist eine sehr gute Voraussetzung für die erstmalige Versorgung mit Hörsystemen. Die Notwendigkeit dieses Training ergibt sich aus den negativen Veränderungen der neuronalen Verbindungen, die sich durch die Hörminderung und die daher vermindert im Gehirn ankommenden Reize ergeben.

Anschliessend wurden die Gäste im Rahmen eines Hörempfangs mit Fingerfood, Jazz, dargeboten von Enjazzment-Trio und Cocktails verwöhnt. Die Cocktails wurden von Helge Fechner, dem Vizeweltmeister, Weltcup Sieger und Gewinner vieler nationaler und internationaler Meisterschaften der Barkeeper gemixt. Bei vielen Gesprächen mit den Referenten und Mitarbeitern von Hörstudio S löste der „Hörstudio S spezial“ bei den Gästen besondere Begeisterung aus.

Schon jetzt freuen sich alle Beteiligten auf den 15. Koblenzer HörDialog im kommenden Jahr.

Grußwort Martin Blecker

Widex Hörgeräte

Empfang HörDialog

Empfang HörDialog II

Hörberatung

Helge Fechner

Hörstudio S Spezial